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1998 Kitzbühel
1999 Schweiz
2000 Alpentour
2001 Gardasee
2002 Dolomiten
2003 Bayr. Wald
2004 Kroatien
2005 Sachsen
2006 Hintersee (A)
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2007
10.Jahresfahrt
des Motorrad-Team-Mannheim
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Jubiläumstour an den Lago di Garda
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Fotos: Markus, Susanna Erwin, Marina
GPS-Aufbereitung: Markus
Bericht und Web Wolfgang
(c) Motorrad-Team-Mannheim
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Am 17.6.2007 war es soweit. Morgens um 6:30 Uhr, die Abfahrtszeit war ein Kompromiss zwischen Frühaufstehern und Langschläfern, trafen wir uns wie üblich bei ZRM zu unserer 10.Jahresfahrt. Das Ziel war der Gardasee mit Zwischenaufenthalt in Reschen. Vor uns lagen an diesem Tag 550 km. Erwin und Elke fuhren mit Auto mit Motorradanhänger auf dem Erwins BMW und Rolfs Vmax standen. Rolf und Marion selbst fuhren ebenfalls mit dem Auto da die beiden leider einen Tag früher zurück mußten . Außerdem fuhren, wie üblich, Susanna, Julia und Isolde (Team Würzburg) mit dem Wagen. Die anderen, das waren Stefan und Sigrid, Markus und Beate, Roger und Marina,, Dieter und Karin, Kurt, Harry und Wolfgang,rollten mit den eigenen Bikes Richtung Italien. Thomas und Ilonka stießen auf dem Autobahnparkplatz “weißer Stock” zu uns. Auch Ilonka fuhr mit ihrem roten Flitzer während Thomas die große BMW Richtung Süden steuerte.
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Nach dem wir gut gegessen und getrunken hatten machten wir uns auf den Weg zum Hahntennjoch. Die Straßen waren vom feinsten und Legionen von Bikern, die uns begegneten, zeigten das wir auf dem richtigen Weg wahren
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Nach dem der erste Durst gestillt und die Duschen besucht waren gings zum Essen. Hans, der Hotelchef, hatte sich Angeboten uns in seine Pizzeria, ca 3 km Richtung Grenze zu fahren Ein Angebot das die meißten gerne Annahmen.
Hier in Reschen stieß dann auch noch Ralf zu uns der auch gerade auf einer Alpentour war.Er fuhr auch die Tour am nächsten Tag mit uns aber nicht mit an den Gardasee Er mchte sich dann wieder auf den Heimweg
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in freudiger Erwartung
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Die Pizza war gut und die Stimmung noch besser. Wir kamen rechtzeitig um auf dem Großbildfernseher der Pizzeria das Formel 1 Rennen zu verfolgen, das an diesem Tag statt fand. Einige geistige Getränke rundeten das Ganze ab so das, nach dem wir wieder abgeholt worden waren, der Abend ruhig ausklang
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zweiter Tag
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Endlich einmal über das Stilfser Joch, das war der Plan. Nach dem wir unser Hotel am Gardasee erst ab Dienstag beziehen konnten, hatten wir einen Tag Aufenthalt in Reschen dazu geplant. Diesen wollten wir nutzen um endlich einmal den Pass zu fahren der sonst bis dato immer gesperrt gewesen war wenn wir in der Nähe waren.
Nach einem guten und frühen Frühstück bestiegen wir die Motorräder und selbst Rolf und Erwin holten für diesen Anlass die Vmax und die BMW vom Hänger.
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die Moppeds scharrten schon mit dem Seitenständer
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Die 48 Kehren verlangten Maschinen und Besatzung einiges ab. Auf der Passhöhe angekommen war die Anstrengung aber schon bald vergessen und es überwog die Begeisterung für die spektakuläre Landschaft und Straßenführung.
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Die Passhöhe
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Nach einer kurzen Rast bestiegen wir die Maschinen und machten uns schwungvoll auf die Abfahrt über die 36 Kehren der Westrampe nach Bormio. Von da aus ging es weiter, wieder hinauf über den Passo di Foscagno nach Livigno, wo Mittagspause angesagt war. Es waren für einen Vormittag ganz schön viele Kehren und Höhenmeter gewesen so das auch die Moppeds zu ihrem Recht kommen und die Tanks aufgefüllt werden mußten. Da aber alle Tankstellen und auch die meißten sonstigen Geschäfte über Mittag geschlossen hatten war es ein guter Zeitpunkt zur Einkehr und später dem zollfreien Einkauf..
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Nachdem der Hunger und Durst gestillt, das ein oder andere eingekauft und schliesslich und endlich auch die Tanks wieder gefüllt waren ging es weiter. Vorbei am riesigen Stausee, durch kilometerlange Lawinengalerien, bis zu obligatorischen Mautstelle des nur autobreiten, aber 5 km langen Tunnels der schnurgerade ohne die kleinste Biegung verlief.
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Wir hatten Glück. Die Ampel die den Verkehr im Tunnel regelte, er war natürlich nur wechselweise zu befahren, zeigt gerade grün so das wir sofort in die Röhre einfahren konnten.
Als wir wieder das Tageslicht und die Sonne erblickten, es war ziemlich frisch im Tunnel, war das durchaus sehr angenehm. Wir setzten unsere Fahrt fort. Wir verliessen die Lombardei um in die Schweiz in den Kanton Graubünden wechseln. Wir wechselten auf die B 28 Richtung Italien. Als wir die Grenze zum Trentino passierten war es nicht mehr weit nach Reschen
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Am Hotel wieder angekommen zischte das erste Bier während die Bikes knisternd abkühlten. Allerdings war noch nicht für alle Feierabend. Für die hintere Bremse Rolfs Vmax war die Anstrengung wohl zuviel und Sie stellte ihren Betrieb ein. Jetzt mußte das gute Stück versorgt werden. In der sehr rustikale Garage machten sich Rolf und einige Schrauber dann über die Maschine her.
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auf gehts Buam
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Als alles erledigt und die Hände wieder gewaschen waren fuhr uns Hans, Pensionswirt wieder zum Essen in die Pizzeria.
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Die Entscheidung war schwer.....
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Schlummertrunk im Hotel
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Als wir wieder im Hotel waren, wir wurden wieder abgeholt aber einige gingen dennoch zu Fuß, nahmen wir noch ein Betthupferl-Bier zu uns und gingen relativ bald schlafen. Morgen hieß es umziehen an den Gardasee.
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3. Tag
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“Alles bezahlt, alles eingepackt, abfahrtbereit” so hieß es Dienstag Morgen.
Erwin hatte die BMW wieder auf dem Hänger verstaut während Rolfs Vmax die Etappe zum Gardasee auf eigenen Rädern rollen durfte.
Ralf hatte schon früh am Morgen die Rückfahrt nach Hause angetreten. Leider konnte er nicht mit uns weiter Richtung Süden fahren.
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nochmal frühstücken......
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Aufbruch
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Es ging los Richtung Süden, über die Terrassen und Kehren der SS 38 hinab Richtung Venosta und Meran. Bei Meran verpassten wir leider die erste Abzweigung so das wir der SS 38 noch weitere 4 km folgten. Eine Tankstelle markierte den Übergang von Bundesstraße zur Autobahn. Wir füllten die Spritfässer auf und folgten noch einen knappen Kilometer der Autobahn um dann endlich nach Lana dem Einstieg ins Ultental (manche Quellen schreiben auch Uldental)abzubiegen.
Wir kurvten leicht bergauf nach San Pancrazio und weiter die immer kleiner werdende Straße entlang. Die Orte hießen Santa Valburga, Santa Nicolò und Santa Gertrude. Leider hatten wir da auch schon wieder die Abzweigung ins Nonstal verpasst und kamen so an das Talende des Ultentals wo wir zuerst Mittagspause machten
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Biergarten mit Aussicht
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Guten Appetit
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Nach dem Essen fuhren wir wieder Talauswärts immer auf der Suche nach dem richtigen Weg. Irgendwo mußte die Abzweigung ja sein. Kurz vor Mitterbad fanden wir sie dann. Die Einmündung war so klein und unscheinbar, kein Wunder das wir das erste mal vorbeigefahren sind. Auf manchen Karten war die Straße überhaupt nicht eingezeichnet.
Das Ultental, besonders die Orte San Pancrazius und Mitterbad wurden Ende 19. Anfang 20. Jahrhunder von zahlreichen prominenten Persönlichkeiten, darunter Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sissi) Thomas Mann,Otto von Bismark und Heinrich Mann besucht.
Das Nonstal war ein besonderes Kleinod mit einer absolut faszinierender Landschaft Wir passierten Livo und kamen zum Lago di Santa Giustina. Der Ausblick über den Berg kommend auf den See mit sienen Weinbergen und Obstplantagen sowie den im mediteranen Stil an den Berg gebauten Häuser, war phänomenal.
Der SS 43 folgend über Cles ging die Fahrt weiter auf Kurs Süd
Das Wetter war sehr schön aber auch sehr heiß so das alle froh waren als wir Arco passierten und kurz darauf Riva del Garda in Sicht kam. Rein in den Ort und als wir über die stark bevölkerte Uferpromenade Richtung Torbole cruisten hatten wir es fast geschafft. Wenige Minuten später waren wir in Nago, oberhalb von Torbole angekommen.,
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unser Hotel
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Auch Erwin war schon angekommen und die stolze BMW hatte endlich wieder festen Boden unter den Rädern
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Nach dem die Zimmer bezogen, das Begrüßungsbier getrunken und die Bikes in der Tiefgarage abgestellt waren gingen wir zum Essen
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die ganze Truppe beim Kartenstudium
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wo bleibt die Pizza
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Nach dem Essen hatten noch einige ein gesteigertes Bewegungsbedürfnis so das spazieren gehen auf dem Programm stand
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Wir genossen noch die grandiose Aussicht auf den See und die umliegenden Berge und machten uns dann auf den Heimweg ins Hotel. Dort gabs noch den obligatorischen Gute-Nacht-Trunk bevor alle müde ins Bett fielen.
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Sonnenuntergang am Lago di Garda
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Absacker in lauer Nacht
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4. Tag
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Mit Hinsicht auf die Hitzeschlacht am Vortag hatten wir uns die kürzeste der drei geplanten Touren vorgenommen. Sie führte uns in der Hauptsache über die Gardesana Occidentale und die westlich des Lago liegenden Gebirge.
Wir starteten nach dem Frühstück das wir bei wunderschönem Wetter im Garten des Hotels einnahmen.
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ein ausgewiesener und - gebührenfreier! Motorradparkplatz
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Nachdem wir unsere Betriebstemperatur durch Getränke in flüssiger und gefrorener Form wieder gesenkt hatten, bestiegen wir die Motorräder und machten uns an den Aufstieg.Wir verliesen wieder die Uferstraße und fuhren in zahlreichen Kurven hinauf, vorbei am Hotel Monte Gargnano wo wir auch schon mal unser Basislager aufgeschlagen hatten, (Siehe Tourbericht 2001)
In unzähligen Kurven wand sich die Strasse immer am Fels entlang, über schluchtenüberspannende Brücken vorbei am Lago di Valvestino Richtung Idro. Das war wirklich Fahrspass pur. Leider machte die Bremse von Rolfs Vmax und auch die hintere Bremse von Stefans Intruder schon wieder Probleme. Deshalb legten wir in Idro am See eine kurze Abkühl-Pause ein.
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Idrosee
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Mit dem Versprechen die Bremsen durch Fahrstil und Streckenführung zu schonen machten wir uns auf den Rückweg. Entlang des Idrosees mit seinem mediterranen Charm, durch Anfo nach Storo führte unser Weg. Dann weiter,die Hauptstraße verlassend, wieder die Berge hinauf an den Ledrosee und Mezzolago. Nach dem der Scheitelpunkt überwunden war ging es nur noch hinab , zum Schluß durch einen Kilometer langen Tunnel nach Riva del Garda.. Jetzt noch an der Seepromenade entlang nach Torbole und die letzten Kurven hinauf nach Nago, und schon waren wir wieder im Hotel.
Dieter, Karin Markus und Beate verließen die Gruppe in Riva und machten noch einen Abstecher zum Monte Baldone.. Ca zweieinhalb Stunden später trafen aber auch sie wohlbehalten im Hotel ein.
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Marklus und Beate hatten keine Lust nach Torbole zu laufen und gingen stattdessen in gediegenem Ambiente in Nago Essen
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Der 5. Tag sollte uns diesmal an den östlichen Teil des Gardasees bringen. Die Höhenstraße des Monte Baldo stand schon bei unserer Tour 2001 auf dem Programm. Damals war die Überquerung aber wegen einer Baustelle und der daraus resultierenden Streckensperrung nicht möglich.
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Gleich nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg. Zuerst gings über die vielbefahrene SS 243 direkt Richtung Osten.
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Monte Baldo-Höhenstraße- kurze Rast
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Schwer fiel der Abschied. Zu schön waren Lage und Aussicht. Aber trotzdem stiegen alle wieder auf die Bikes und weiter ging die gemütliche Fahrt jetzt wieder abwärts in Richtung Garda. Nach kurzer Fahrt verließen Karin und Dieter die Truppe in Richtung Avio. Sie wollten noch Bekannte besuchen.
Nach einigen Kilometer kamen wir wieder in “bewohntes” Gebiet. Über San Zeno di Montagna kamen wir nach Garda. Die letzten Kilometer war es immer wärmer geworden und in Garda herrschten Temperaturen von stark über 30 Grad. Wir parkten die Maschinen um uns den Ort anzusehen und vor allem wieder Flüssigkeit zu fassen
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Am folgenden Morgen nach dem Frühstück, starteten wir zu unserer letzten Rundtour am Gardasee. Es ging diesmal in den Norden und war so etwas wie der Brückenschlag vom mediterranen Gardasee zu den Bergspitzen der Dolomiten. Leider waren wir zu dieser Tour nur noch 5 Motorräder, Thomas, Stefan und Sigrid, Kurt und Susanna, Markus und Beate und natürlich Wolfgang und Julia
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gut behütet
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kurze Pause und Kartenstudium in Trento
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Trento - Brücke über die Etsch
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Wir nahmen wieder die Straße unter die Räder zunächst raus aus der quirligen Landeshauptstadt Trento (Trient). Wir kreuzten die Brennerautobahn und hielten uns stramm in nördlicher Richtung. In Lavis schwenkten wir dann auf die Strada Statale della Val di Cembra. Allerdings war der Einstieg in diese Höhenstraße gar nicht so einfach zu finden. Zunächst bogen wir erstmal falsch ab und standen am Ende der Straße vor einem Steinbruch.
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Also alles wieder zurück. Beim dritten Versuch klappte es dann schliesslich und wir fuhren in vielen Windungen die breit ausgebaute Höhenstraße hinauf. Der Ausblick war phantastisch. Teilweise mit Weinbergen, in den engen tieferen Lagen mit dichtem Wald bewachsen verengte sich das Tal so sehr das man den Talboden aus der großen Höhe nicht sehen konnte. Nach einiger Zeit entdeckten wir einen Wegweiser der zum “Lago Santo” (heiliger See) hinwies. Es war natürlich keine Frage-da mußten wir hin. Blinker gesetzt und links abgebogen und weiter den Berg hinauf.Nach ca. 3-4 km trafen wir auf ein Hindernis. Die Straße war wegen einer Baustelle gesperrt und die Umleitung war ein mehr als abenteuerlicher, natürlich nicht asphaltierter, Weg der im Wald verschwand. Aber wir überwanden das Hindernis. Der “Weg” führte nach ca 600-800 Metern wieder zurück auf die Straße. Die Off Road - Einlage war für die meisten unserer Dickschiffe Premiere. Nach weiteren 2 km kamen wir am Ende der Straße und einem kleinen Parkplatz an. Die restlichen Meter mußten wir zu Fuß zurück legen
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Endlich am Lago Santo
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ein lauschiges Plätzchen und eine wundervolle Pasta und andere Leckereien
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Das Essen war sehr gut und die -deutsche- Bedienung sehr nett. Trotzdem wollten wir unsere Fahrt fortsetzen. Wir fuhren die Stichstraße zum See wieder hinab. Natürlich auch wieder über die Off-Road-Umleitung. Kurz vor der Einmündung bremste uns dann eine Ampel ein
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Als wir die Hauptstraße wieder erreichten setzten wir unsere Fahrt weiter fort. Die Strecke führte weiter durch den Parco Naturale Monte Corno. Als wir den Lago di Stramentizzo und kurz darauf den gleichnamigen Ort erreichten hatten wir den Scheitelpunkt der Tour erreicht. In Molina wechselten wir auf die südwestlich verlaufende Zufahrt zum Manghenpass.
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Die Passhöhe des Manghenpass
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In Borgo Valsugana erreichten wir die SS 47 der wir bis Levico folgten. Wir verliessen die Hauptstraße und bogen auf die “Kaiserjägerstraße” ein. Wir gewannen wieder rasch an Höhe und überquerten bald den Passo Xomo, mit seinen 1056 m ein eher kleiner Vertreter seiner Art in dieser Gegend. Hinab und gleich wieder hinauf, über Lavarone und Carbonare über den Passo Sommo (1343 m ).
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kurze (Zigaretten)-Pause
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Dickschiffe
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Lagebesprechung
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Danach stiegen wir endgültig ins Tal ab. Wir bogen auf die SS 12 ein durchfuhren Rovereto und wechselten auf die SS 240 die uns , nach dem wir den Tunnel passiert hatten, nach einigen Kilometern wieder nach Nago brachte
Den gleichen Tag nutzten einige für die Erkundung von Torbole und Riva zu Fuß. Auch hier einige Impressionen
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Am Abend gingen wir wieder alle zusammen zum Essen. Diesmal blieben wir in Nago. Im Lokal saßen wir in schönem Ambiente. Leider können wir dieses aber dennoch nicht weiterempfehlen. Kaltes Essen, Vorspeisen kamen nach dem Hauptgericht und dann noch blödsinnige Kommentare des Wirtes. Also, NICHT EMPFEHLENSWERT!
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gesammeltes Gepäck
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noch einmal Sprit fassen
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Nach dem alle Spritfässer gefüllt waren konnte die Fahrt beginnen. Zunächst nach Riva, durch den Ort, durch den langen Tunnel und hinauf zum Ledro-See. Die Temperaturen waren angenehm und die Straße lud zum lockeren Fahren ein. Vorbei an Mezzolago und weiter über Bezzecca ins Val die Ledro. In Ca`Rossa mündeten wir auf die Strada Stadale del Caffaro (SS239) ein. Von da an immer Richtung Norden. In Madonna di Campiglio machten wir das erste Mal Rast um einen Kaffee zu trinken. Wir bremsten vor dem gleichen Cafe an wie schon auf unserer Tour 2001 (siehe vorletztes Bild). Nicht das dieses Cafe so außergewöhnlich gewesen wäre das wir es unbedingt nochmals besuchen mußten. Nein es war damals wie heute wohl schlicht das einzige das geöffnet hatte. Der Ort machte jetzt im Sommer eher den Eindruck einer Geisterstadt.
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Wir setzten unsere Fahrt fort und kamen bald darauf an die Einmündung auf die SS 42 bei Beggiano. Wir folgten der SS 42 Richtung Westen und erklommen so ganz allmählich den Passo di Tonnale, immerhin 1883 m hoch.Hier zeugten zahlreiche ehemalige Militäranlagen von der strategischen Bedeutung des Passes in der Vergangenheit
Die Passhöhe überwunden ließen wir unsere Maschinen wieder talwärts rollen. Wir verließen die SS 42 und wechselten auf die SS 300 die uns direkt zum nächsten Highligt brachte. Kaum im Tal schraubten wir uns schon wieder in die Höhe. Vorbei an Sant-Apollonia näherten wir uns dem nächsten Pass, dem 2618 m hohen Gavia Pass.
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Zwangsstopp an einer Baustellenampel-
Auffahrt Passo di Tonnale
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Passo di Tonnale
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ehemals heiß umkämpft
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heute eher friedvoll
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ein Pass weiter und 800 m höher-
Der Gavia
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Wir ließen die Moppeds wieder abwärts rollen und folgten der SS 300 bis Bormio. Hier schwenkten wir auf die SS 38 der Via Stelvio. Wir durchfuhren die Galleria del Rastello und verließen die SS 38 um über die Grenze in die Schweiz, in Richtung Umbrail-Pass (2501 m) einzureisen. Wir überquerten den Pass dessen untere Hälfte der nördlichen Abfahrt, nicht asphaltiert, sonder mit ganz feinem Splitt überzogen war. Wir liessen die Bikes deswegen auch nur mit moderater Geschwindigkeit hinab rollen. Am Ende der Abfahrt kamen wir nach Sta Maria im Münstertal Wir hielten uns im Ort Richtung Nordosten um nach ca 5 km erneut die Grenze, diesmal wieder nach Italien, zu überqueren.Wir folgten hier der SS 40 die uns vorbei am Reschensee an den Reschenpass brachte und somit über die Grenze, diesmal nach Österreich. Über die gutausgebaute Bundesstraße nach Landeck und weiter Richtung Westen nach Galtür und weiter Richtung Silvretta. Am Einstieg zur Silvretta-Panoramastraße bogen wir ein letztes Mal ab und fuhren hinauf zum Zeinisjoch
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Lamas in den Alpen
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Ausblick vom Berggasthof Zeinisjoch
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Die Mädels von “Team Würzburg” waren schon da und kurz nachdem wir eingetroffen waren verfinsterte sich der Himmel tiefschwarz und es begann zu regnen. Gottlob ist der Bergasthof Zeinisjoch der gemütlichste Ort um so ein Wetter aus zu sitzen.
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kurz vor Ankunft der Hauptgruppe
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kurz vor dem Abendessen - einige standen noch unter der Dusche
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....und draußen rauschte der Regen
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Zeitig aufstehen, frühstücken und die Bikes, die die Nacht in einer gemütlichen Scheune verbracht hatten, beladen und fahrfertig zu machen. Das Wetter war traumhaft, mit blauem Himmel und Sonnenschein.
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Alles abfahrbereit
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nach der ersten Abzweigung -
warten auf “Team Würzburg”
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Nach dem wir die Stichstraße vom Zeinisjoch herab gefahren waren wurden wir erstmal durch die in Österreich wohl unverzichtbara Mautstelle eingebremst. Als wir den horrenden Preis für eine Überfahrt bezahlt hatten starteten wir zur Überquerung der Höhenstraße.
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Der Höhepunkt -
Silvrettastausee
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Wieder zurück in Deutschland machten wir noch Halt an einer Autobahn-Tanke.
In Sinsheim lösten wir dann die Gruppe auf und alle kamen gut nach Hause.
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